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Whisky
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Preisliste 2019 Stand ab 18.01.2019

WhiskyVorwort

Whisky ist nicht nur ein alkoholisches Getränk von besonderer Güte, Whisky ist flüssiges Gold. Und der Umgang mit Whisky ist eine Jahrhunderte gepflegte Philosophie mit ihren ganz eigenen Gesetzen. Whisky wird in Schottland und Irland auch als „uisge beatha" - „Das Wasser des Lebens“ bezeichnet.

Whisky ist ein Destillat aus Getreide und wird vorwiegend in Schottland, Irland und Amerika hergestellt. In der Regel werden schottische Whiskys als „Whisky“ und alle anderen (z.B. Irland und USA, usw.) als „Whiskey“ bezeichnet.

Der Bourbon Whiskey aus Amerika wird aus einer Mischung von Mais, Roggen, Weizen und Gerste hergestellt.

Single Malt Whiskey aus Irland wird nur aus gemälzter Gerste hergestellt, und wird bis zu 3-mal gebrannt.

Der schottische „Single Malt Scotch Whisky“ wird ausschließlich aus gemälzter Gerste hergestellt. Eine Vielzahl von Brennereien in den verschiedensten Regionen von Schottland sorgen für eine Geschmacksvielfalt, in der jeder Single Malt seinen eigenen Charakter hat und in seiner Region eine ganz besondere Note und seinen typischen Geschmack hervorbringt.

Diese Geschmacksvielfalt macht den schottischen „Single Malt Scotch Whisky“ so interessant und beliebt.


Herstellung von Single Malt

Brennblasen

Scotch Whisky darf sich nur ein Destillat nennen, das in einer schottischen Destillerie hergestellt, mindestens 40 Volumenprozent Alkoholanteil hat und mindestens drei Jahre in Eichenholzfässern in Schottland gereift ist.

Üblich ist eine Lagerungszeit von 8 bis 12 Jahren, es gibt aber auch Lagerzeiten über 15, 20, 25, 30 und 50 Jahren. Malt Whisky wird aus Wasser, Gerste und Hefe hergestellt, und ähnelt sehr stark dem Bierbrauen.

Das Wasser aus dem Single Malt Whisky hergestellt wird, stammt aus brennereieigenen Quellen. Auf seinem langen Weg hat das Wasser den Geschmack von Torf, Gesteinsarten, Heide- und anderer Kräuter, Moor und Moos aufgenommen. Deshalb hat auch jedes Quellwasser einen individuellen Charakter und beeinflusst deswegen auch stark den Geschmack des fertigen Whiskys.

Destillate aus Malz (gemälzte Gerste) sind die Grundlage von schottischen Single Malt Whisky´s, wobei das Malz häufig noch getorft, also über einem Feuer mit Torf geräuchert wird.

Die gekeimte Gerste wird dabei mit Heißluft getrocknet. Geschieht dies unter Zuhilfenahme von Torf, bekommt der Whisky das rauchige Aroma.

Besonders stark ist die Rauchigkeit bei den Inselwhiskys, wie z.B. Lagavulin, Laphroaig, Ardbeg und Bruichladdich ausgeprägt. Die Herstellung von Single Malt Whisky geht über das „Mälzen, Maischen, Vergärung, Destillation“ bis hin zum langjährigen „Reifen in Eichenholzfässern“.

Wash-Backs

Lagerung und Reifung Single Malt

Whiskylagerung

Whisky wird ausschließlich in Eichenholzfässern gelagert. Hier finden die amerikanische Eiche und die europäische Eiche ihre Verwendung. Jedoch enthält das Holz neuer Fässer viel Gerbsäure und andere starke Aromen, die den Geschmack des Whiskys negativ beeinflussen würden.

Deshalb werden speziell Single-Malt Whisky in gebrauchten amerikanischen Bourbon- und spanischen Sherry- oder Portweinfässern gelagert. Seltener werden auch Rumfässer verwendet. Diese Aromen, die in diesem Holz enthalten sind, prägen über die langjährige Lagerdauer den Geschmack des reifenden Whiskys stark.

Immer häufiger werden auch Weißweinfässer (z.B. Chardonnay usw.) verwendet. Diese geben dem Whisky einen frischen Geschmack und können daher auch sehr gut als Aperitif genossen werden. Die Fässer werden mehrmals verwendet und heißen deshalb auch „Refill-Casks“.


RegionenHerkunft unserer Spezialitäten

Highlands

Highlands

Die Region Highlands befindet sich nördlich der Linie Glasgow - Perth und wird in die Central Highlands, die Northern Highlands, die Western Highlands und Eastern Highlands unterteilt. Die Highland Whiskys sind meist sehr kräftig im Geschmack.

Hierzu gehören die Destillerien: Balblair, Ben Nevis, Blair Athol, Clynelish, Dalmore, Dalwhinnie, Deanston, Edradour, Glengarioch, Glengoyne, Glenmorangie, Glenturret, Royal Lochnager, Oban, Old Fettercairn, Old Pulteney, Teannich und Tullibardine.


Speyside

Die Region Speyside liegt entlang des Flusses Spey im nördlichen Gebiet der Highlands. Speyside gilt als Kernland des schottischen Whiskys mit über 50 Destillerien auf engstem Raum. Speyside-Whiskys schmecken eher „mild, rund und fein“.

Hierzu gehören die Destillerien: Aberlour, An Cnoc, Auchroisk, Old Ballantruan, Balvenie, Benriach, Benrinnes, Cardhu, Cragganmore, Dailuaine, Eagle of Spey, Glen Elgin, Glen Grant, Glen Keith, Glen Moray, Glen Rothes, Glen Spey, Glndronach, Glendullan, Glenfarclas, Glenfiddich, Glenglassaugh, Glenlivet, Glenlossie, Inchgower, Knockando, Longmorn, Macallan, Mannochmore. Mortlach, Pittyvaich, Speyburn, Strathisla, Strathmill, Tamdhu, Tamnavulin, Tomatin, Tomintoul, Tormore und Suntory.

Speyside

Lowlands

Lowlands

Die Region der Lowlands liegt südlich der Linie Glasgow - Perth. Hier wird ein sehr weicher und leichter Whisky produziert.

Hierzu gehören die Destillerien: Auchentoshan, Glenkinchie und Littlemill.


Insel Islay

Die Insel Islay liegt westlich von Schottland auf der Höhe von Glasgow. Diese Whiskys werden als „besonders kräftig“ und „stark“ bezeichnet, egal ob sie sehr nach Rauch und Torf schmecken, oder eher Sherrytönig ausgebaut sind.

Hierzu gehören die Destillerien: Ardbeg, Bowmore, Bruichladdich, Bunnahabhain, Kilchoman, Caol Ila, Lagavulin und Laphroaig.

Insel Islay

Islands

The Islands
(Orkney, Skye, Mull, Jura und Arran)

Die Whiskys der Islands haben eher keinen besonderen Charakter. Nur den leichten Salzgeschmack auf Grund der Seeluft haben diese Inselwhiskys gemeinsam.

Hierzu gehören die Destillerien: Arran (Isle of Arran), Tobermory Ledaig (Isle of Mull), Jura (Isle of Jura), Scapa (Orkney), Highland Park (Orkney), Talisker (Isle of Skye).


Campbeltown-Halbinsel Kyntyre

Campbeltown liegt auf der Halbinsel Kintyre und Campeltown ist auch die Hauptstadt dieser Region.

Hierzu gehören die Destillerien: Springbank, Glen Scotia und Hazleburn.

Campbeltown

Whisky als Genußmittel

Whisky

Single Malt Scotch Whisky ist eine besondere Form der Spirituose und wird in der Regel zum Genuß getrunken. Hierzu tragen vor allem die enthaltenen Geruchs- und Geschmacksstoffe bei. Verschiedene Methoden können dazu beitragen, den Genuss von Whisky zu erhöhen, indem sie die Freisetzung von Geruchs- und Geschmacksstoffe verstärken.

Dies wird normalerweise durch Verdünnung mit Wasser erzielt. Die meisten im Handel erhältlichen Whiskys mit 40-46 Volumenprozent Alkohol sind bereits mit Wasser auf Trinkstärke verdünnt worden. Die weitere Herabsetzung des Alkoholgehaltes durch Zugabe von Mineralwasser ins Glas auf 35% kann das Bukett weiter positiv beeinflussen.

Whiskys, die in Fassstärke (um 60 Vol.-% Alkohol) abgefüllt wurden, sind dagegen ohne Zugabe von Wasser häufig zu stark, um sie genießen zu können. Durch Zugabe von Wasser werden die Schärfe des Alkohols gemindert und die Aromen des Whiskys freigesetzt. Zum Verdünnen eignet sich am besten ein qualitativ hochwertiges, weiches und kohlensäurefreies Mineralwasser. Es kann auch gutes Leitungswasser verwendet werden. Die Variante, die einem am besten schmeckt, sollte bevorzugt werden.

Ferner wird auch gerne ein Stück Eis in den Whisky gegeben. Dies ist aber nicht empfehlenswert, da die Kälte des Eises die Aromen des Whiskys stark beeinträchtigt oder sogar niederschlägt und der Whisky sichtbar trübe wird. Das vermischen mit anderen Getränken ist zwar teilweise üblich, hierzu sollte aber kein Single Malt Scotch Whisky verwendet werden. Dieser ist hierfür einfach zu schade und durch den teilweise rauchigen Charakter ist er hierfür nur bedingt geeignet.

Der Whisky sollte stets wohltemperiert genossen werden (Zimmertemperatur). Dabei spielt das Trinkgefäß eine entscheidende Rolle. Ideal ist eine Sherrytulpe oder ein Whiskytestglas (nosing glass). Diese dünnwandigen nach oben verjüngten Gläser halten das Aroma und eignen sich hervorragend zum Probieren und Genießen eines Single Malt Scotch Whiskys. Die typischen becherartigen Whisky-Gläser (Tumbler) sind für den Genuss von Whisky eher weniger geeignet.

Bleibt noch anzumerken, dass Whisky neben Rotwein in Maßen getrunken auch medizinisch vorteilhaft wirken kann. Durch die Inhaltstoffe bei Whisky wie z.B. der hohe Salz- und Jodgehalt kann dies sicherlich so interpretiert werden. Es kann auch durchaus durch den Genuss von einem Laphroaig nach einem opulenten Mahl eine gewisse Erleichterung erreicht werden. Es ist jedoch zu bedenken, dass Whisky einen sehr hohen Alkoholgehalt aufweist und durchaus auch gesundheitliche Schäden hervorrufen kann.

Ich möchte deshalb auf einen Verantwortungsvollen Umgang mit dem Genussmittel Whisky hinweisen. Whisky genießen ist auch eine Angelegenheit der Vernunft. Um sich zu betrinken, ist der Single Malt Scotch Whisky zu edel und zu wertvoll.

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